Hoffentlich alles gut

Mail an den Architekten: „Können ’se mal nachschauen, ich glaube mit meinem Implantat funktioniert was nicht richtig. Ich finde mich plötzlich selbst in meiner Umgebung wieder.“ Antwort: „Das ist normal. Andere merken das nur nicht.“ Entschuldigung, ich habe an den Baum der Erkenntnis gepinkelt. Nun irre ich angstfrei aber mit viel Spaß dabei durch das Labyrinth aus Netzwerken, Programmcode und digitalisierten menschlichen Beziehungen.

Irgendwie verursacht die Frage nach dem Glück und dem Sinn des eigenen Lebens soviel Stress, dass sie mich selbst noch weiter von der Antwort entfernt, die sie eigentlich versucht zu geben. Ich weigere mich, mein Denken anzupassen, um glücklicher zu werden. Ich glaube, das einzige was wirklich hilft, ist eine Anpassung der Umstände.